<

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

>

Würmla - SV HAAS Leobendorf

2:1 (2:0)

SV HAAS Leobendorf: Kittenberger, P.Batoha , Zemann (67.Gössl), Ruiss, Kuzmanovic , Milutinovic , Dervisevic , Kalla, Haselmann , L.Weber    (54.Perstinger), Stetter   

Würmla: Jovanovic, Grubmüller, Hock    (58.Reitmeier), Bauer, Kerschner, Hirzi (90.Krumböck), Sari, Lalovic   , G.Weber   , C.Weber (83.Mehovic), Yilmaz

Tore: 1:0 (1.) Lalovic, 2:0 (34.) Yilmaz, 2:1 (55.) Perstinger

Gelbe Karte: 35.: Hock Peter (Foul), 39.: Weber Lukas (Foul), 64.: Stetter Lukas (Kritik), 86.: Lalovic Sasa (Foul), 89.: Weber Gregor (Foul)

Gelb-Rote Karte:

Rote Karte:

Würmla am 03.06.12, Kröpfl, 150

>> Bericht bei Fussball Online >>

"Früh übt sich" - nach diesem Motto beginnt Lalovic die Partie quasi mit seinem Treffer gegen eine junge Leobendorfer Elf. Yilmaz erhöht vor der Pause noch auf 2:0. In der zweiten Halbzeit ist der SVL ebenbürtig und kommt durch "Joker" Perstinger zum Anschlusstreffer, nach weiteren guten Chancen auf beiden Seiten bleibt es aber beim knappen Sieg der Tullnerfelder.
Thomas Nentwich muss neben den Langzeitverletzten im einzigen Sonntagsspiel der 29. Runde auf Mirsad Osmic verzichten, SV Leobendorf-Coach Lackner plagen schon seit einigen Wochen noch gröbere verletzungsbedingte Ausfälle, im heutigen Spiel feiern einige U23-Spieler ihr Debüt bzw. kommen wieder zu Einsatzminuten, Debütant Weber und Zemann für Frantsich und Mario Batoha in der Startaufstellung.
Kaum sind die Akteure auf dem Platz und der Anpfiff von Referee Kröpfl verstummt, da wird schon wieder gepfiffen und gejubelt. Die Blau-Weißen dürfen sich bereits in der ersten Minute über das 1:0 freuen. Sasa Lalovic nutzt den Stoppfehler eines SVL-Verteidigers und schießt unhaltbar von der Sechzehner-Grenze ins lange Eck ein (1.).
"Aufgrund der Chancen wäre wohl ein "X-erl" verdient gewesen!" (Peter Lackner nach den 90 Minuten)
Die Leobendorfer Jung-Elf agiert zunächst noch etwas nervös, kann sich aber bald fangen, die Heimischen aber nach dem frühen Treffer im Aufwind und mit mehr Spielanteilen. Die großen Chancen bleiben zunächst aus, der nächste Treffer fällt aber noch im ersten Durchgang. Nach einem Hirzi-Corner zieht Gökmen Yilmaz auf das kurze Eck und drischt den Eckball gnadenlos unter die Latte - das 2:0 für die SV Würmla (35.). Ansonsten ist in Hälfte Eins nicht recht viel mehr los, mit der verdienten und komfortablen 2:0-Führung geht es in die Pause.
Bald nach Wiederanpfiff sticht Peter Lackner's Joker Manuel Perstinger aus leicht abseitsverdächtiger Position. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung wird er nach Angriff über Stetter von Kuzmanovic ideal bedient, der Youngster nimmt sich den Ball an und schließt wie ein Routinier ab, der Ball landet in den Würmlinger Maschen (55.). Die zweite Halbzeit bietet den Zuschauern folglich ein Duell auf Augenhöhe, es ergeben sich für beide Teams gute Chancen, die SV Würmla aber auch hier mit einem leichten Chancenplus.
Wir hatten über das Spiel sicher deutlich mehr Ballbesitz und mehr Chancen als der Gegner und haben deshalb verdient gewonnen.
Würmla hat aber nach dem Anschlusstreffer noch einmal Glück, Stetter wird von Hirzi im Strafraum der Gastgeber zu Fall gebracht, allen Reklamationen zum Trotz lässt der Unparteiische weiterlaufen. Die nun ebenbürtigen Leobendorfer schaffen es nicht, noch einen Treffer nachzulegen auch wenn in dieser Phase das 2:2 in der Luft liegt. Während Kuzmanovic, der alleine vor Goalie Jovanovic nicht ins Tor sondern die Knie des Schlussmanns trifft, die beste Gelegenheit der Leobendorfer vergibt, ist es Kittenberger, der einige Male bei Versuchen von Yilmaz, Weber und Grubmüller klären kann und einen starken Würmlinger-Schuss von Grubmüller aus zwanzig Metern bravourös mit einem sensationellen Reflex hält. Die Gäste können so nicht mehr am Ergebnis rütteln, die Nentwich-Elf, die sich im zweiten Durchgang gewinnt zuhause knapp mit 2:1.
Fazit: Die Tullnerfelder sorgen für einen guten Heimabschluss und besiegen eine stark verjüngte Leobendorf-Elf, bei der speziell von Leistungsträgern wie Kuzmanovic, Milutinovic und Dervisevic zu wenig kam, um den durchaus möglichen Punkt einzufahren.
(Quelle: www.fanreport.at)